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13 Und im 7. Jubiläum in der 3. Jahrwoche nahm sich Enos seine Schwester Noam zum Weibe, und sie gebar ihm einen Sohn im 3. Jahre der 5. Jahrwoche, und er nannte seinen Namen Kenan. 14 Und am Ende des 8. Jubiläums nahm sich Kenan seine Schwester Mualelet zum Weibe, und sie gebar ihm einen Sohn im 9. Jubiläum in der 1. Jahrwoche im 3. Jahr in dieser Jahrwoche, und er nannte seinen Namen Malalel. 15 Und in der 2. Jahrwoche des 10. Jubiläums nahm sich Malalel die Dina, die Tochter Barakiels, Tochter der Schwester seines Vaters, zum Weibe, und sie gebar ihm einen Sohn in der 3. Jahrwoche in ihrem 6. Jahre und er nannte seinen Namen Jared. Denn in seinen Tagen stiegen die Engel Gottes, welche die Wächter heißen, auf die Erde herab, um die Menschenkinder zu lehren, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde zu üben. 16 Und im 11. Jubiläum nahm sich Jared ein Weib mit Namen Baraka, die Tochter Rasujals, Tochter der Schwester seines Vaters, in der 4. Jahrwoche dieses Jubiläums, und sie gebar ihm einen Sohn in der 5. Jahrwoche im 4. Jahre des Jubiläums, und er nannte seinen Namen Henoch. 17 Dieser nun ist der erste von den Menschenkindern, von denen, die auf der Erde geboren sind, der Schrift und Wissenschaft und Weisheit lernte und der die Zeichen des Himmels nach der Ordnung ihrer Monate in ein Buch schrieb, damit die Menschenkinder die Zeit der Jahre wüßten nach ihren Ordnungen je nach ihrem Monate. 18 Er schrieb zuerst ein Zeugnis auf und bezeugte den Menschenkindern unter dem Erdengeschlecht und die Jahrwochen der Jubiläen sagte er und die Tage der Jahre tat er kund und die Monate ordnete er und die Sabbate der Jahre sagte er, wie wir ihm kund taten. 19 Und was gewesen ist und was sein wird, sah er in einem Traumgesicht, wie es geschehen wird mit den Menschenkindern nach ihren Generationen bis zum Tode des Gerichts; alles sah und erkannte er und schrieb sein Zeugnis und legte es zum Zeugnis auf die Erde nieder für alle Menschenkinder und für ihre Nachkommen. 20 Und im 12. Jubiläum in der 7. Jahrwoche nahm er sich ein Weib mit Namen Edni, die Tochter Danels, Tochter der Schwester seines Vaters, und im 6. Jahr in dieser Jahrwoche gebar sie ihm einen Sohn, und er nannte seinen Namen Methusalah. 21 Und er war nun bei den Engeln Gottes sechs Jubiläen von Jahren, und sie zeigten ihm alles, was auf der Erde und in den Himmeln ist, die Herrschaft der Sonne, und er schrieb alles auf. 22 Und er zeugte von den Wächtern, die mit den Menschentöchtern sündigten; denn jene fingen an, den Menschentöchtern beizuwohnen, so daß sie sich beschmutzten, und Henoch zeugte über sie alle. 23 Und er ward weggenommen unter den Menschenkindern, und wir führten ihn in den Garten Eden zu Hoheit und Ehre und siehe, er schreibt dort das Gericht und das Urteil über die Welt und alle Bosheiten der Menschenkinder. 24 Und seinetwegen brachte Gott die Sintflut über das ganze Land Eden; denn er war dort zum Zeichen gegeben und damit er über alle Menschenkinder zeuge, damit er alles Tun der Generationen sage bis auf den Tag des Gerichts. 25 Und er brachte im Hause des Heiligtums ein Räucheropfer dar, welches angenommen ward vor Gott auf dem Berge des Südens. 26 Denn vier Orte auf der Erde gehören Gott: der Garten Eden und der Berg des Ostens und dieser Berg, auf dem du heute bist, der Berg Sinai, und der Berg Zion. Er wird geheiligt werden in der neuen Schöpfung zur Heiligung der Erde; deswegen wird die Erde geheiligt werden von aller Sünde und von all ihrem Schmutz unter den Generationen der Ewigkeit. 27 Und in dem Jubiläum, welches das 14. ist, nahm Methusalah zu seinem Weib die Edna, die Tochter Asrials, Tochter der Schwester seines Vaters, in der 3. Jahrwoche des 1. Jahres dieser Jahrwoche, und er zeugte einen So hn und nannte seinen Namen Lamech. 28 Und im 15. Jubiläum in der 3. Jahrwoche nahm sich Lamech ein Weib mit Namen Betenos, die Tochter Barakiels, Tochter der Schwester seines Vaters, und in dieser Jahrwoche gebar sie ihm einen Sohn, und er nannte seinen Namen Noah, indem er sprach: Dieser wird mich trösten über meine Trauer und über all mein Tun und auch über die Erde, die Gott verflucht hat. 29 Und am Ende des 19. Jubiläums in der 7. Jahrwoche in ihrem 6. Jahre starb Adam, und sie alle seine Kinder begruben ihn im Lande seiner Erschaffung, und er ist der erste, der in der Erde begraben ist. 30 Und 70 Jahre fehlten an 1000 Jahren. Denn 1000 Jahre sind wie ein Tag im Zeugnisse der Himmel; und deswegen steht geschrieben von dem Baum der Erkenntnis: An dem Tage, da ihr davon eßt, werdet ihr sterben! Deshalb hat er die Jahre dieses Tags nicht vollendet, sondern ist an ihm gestorben. 31 Am Ende dieses Jubiläums wurde Kain getötet ein Jahr nach ihm; sein Haus fiel auf ihn, und er starb mitten in seinem Hause und ward durch dessen Steine getötet; denn mit einem Stein hatte er Abel getötet, mit einem Stein wurde auch er getötet nach gerechtem Gerichte. 32 Und deswegen ist angeordnet in den himmlischen Tafeln: Mit dem Geräte, mit dem ein Mann seinen Nächsten tötet, mit dem soll er getötet werden; wie er ihn verwundet hat, so soll man ihm tun. 33 Und im 25. Jubiläum nahm sich Noah ein Weib mit Namen Emsara, die Tochter Rakeels, Tochter der Schwester seines Vaters, im 1. Jahr in der 5. Jahrwoche, und im 3. Jahre gebar sie ihm den Sem, und im 5. Jahr gebar sie ihm den Ham und im 1. Jahre der 6. Jahrwoche gebar sie ihm den Japhet.
Die Ehen der Engel mit den Töchtern der Menschen; die Ankündigung der Sintflut Bestrafung der gefallenen Engel und ihrer Kinder. 1 Und es geschah, als die Menschenkinder anfingen, sich zu mehren auf der Oberfläche der Erde, und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Engel Gottes sie in einem Jahre dieses Jubiläums, daß sie schön anzuschauen waren, und sie erwählten sich einige aus ihren Weibern und diese gebaren ihnen Kinder, und dies sind die Riesen. 2 Und die Gewalttätigkeit nahm zu auf der Erde, und alles Fleisch verderbte seinen Wandel vom Menschen bis zum Vieh und bis zu den Tieren und bis zu den Vögeln und bis zu allem, das auf der Erde wandelt. Sie alle verderbten ihren Wandel und ihre Sitte und begannen, sich gegenseitig zu verschlingen, und die Gewalttätigkeit nahm zu auf der Erde, und alle Gedanken des Erkennens aller Menschen waren so böse alle Tage. 3 Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verderbt, und alles Fleisch hatte seine Sitte verderbt, und alle handelten böse vor seinen Augen, alles, was auf der Erde war. 4 Und er sprach: Ich will die Menschen vertilgen und alles Fleisch auf der Oberfläche der Erde, die er geschaffen hat. 5 Und Noah allein hatte die Gnade gefunden vor den Augen Gottes. 6 Und auf die Engel, die er auf die Erde geschickt hatte, zürnte er gewaltig. Und er gebot, sie auszurotten aus ihrer ganzen Herrschaft, und er sagte uns, wir sollten sie binden in den Tiefen der Erde, und siehe, sie sind mitten darin gebunden und allein geblieben. 7 Und über ihre Kinder erging das Wort von seinem Angesicht, er wolle sie mit dem Schwert durchbohren und vertreiben unter dem Himmel. Und er sprach: 8 Mein Geist wird nicht in Ewigkeit auf den Menschen bleiben, denn sie sind Fleisch, und ihre Tage sollen 120 Jahre sein. 9 Und er schickte sein Schwert unter sie, damit einer den andern töte, und sie fingen an, einer den andern zu töten, bis sie alle durchs Schwert gefallen und von der Erde vertilgt waren. 10 Ihre Väter aber sahen zu, und danach wurden sie in den Tiefen der Erde gebunden bis in Ewigkeit, bis zum Tage des großen Gerichts, wann ein Gericht stattfindet über alle, die ihren Wandel und ihre Werke Gott verderbt haben. 11 Und er vertilgte sie alle von ihrem Ort, und nicht einer blieb von ihnen übrig, den er nicht gerichtet hätte wegen aller ihrer Bosheit. 12 Und er machte allen seinen Geschöpfen eine neue und gerechte Natur, daß sie nach ihrer ganzen Natur bis in Ewigkeit nicht mehr sündigten und gerecht wären, jeder in seiner Abstammung alle Tage. 13 Und das Gericht über alle ist angeordnet und auf die himmlischen Tafeln geschrieben ohne Ungerechtigkeit und über alle, die abweichen von seinem Wege, der ihnen angeordnet ist, daß sie auf ihm wandeln. Und wenn sie nicht auf ihm wandeln, so ist das Urteil geschrieben für jede Kreatur und für jedes Geschlecht. 14 Und nichts kann entgehen, was im Himmel und was auf der Erde und was im Licht und was in der Finsternis ist und in der Unterwelt und in der Tiefe und am düstern Ort; und alle ihre Strafe ist angeordnet, geschrieben und eingegraben. 15 Es betrifft alle: den Großen richtet er gemäß seiner Größe und auch den Kleinen gemäß seiner Kleinheit, und jeden einzelnen gemäß seinem Wandel. 16 Und er ist nicht einer, der die Person ansieht, und er ist nicht einer der Geschenke nimmt, wenn er sagt, er wolle über jeden einzelnen Gericht halten. Wenn einer alles gibt, was auf der Erde ist, so nimmt er kein Geschenk und sieht die Person nicht an und nichts nimmt er aus seiner Hand an, denn er ist ein gerechter Richter. 17 Und über die Kinder Israels ist geschrieben und angeordnet: Wenn sie sich in Gerechtigkeit zu ihm bekehren, so wird er all ihr Vergehen vergeben und alle ihre Sünde verzeihen. 18 Es ist geschrieben und angeordnet: Er wird barmherzig sein gegen alle, die sich von aller ihrer Verschuldung einmal im Jahre bekehren. 19 Und allen, die ihren Wandel und ihren Sinn verderbt haben vor der Sintflut, wurde ihre Person nicht angesehen, außer dem Noah allein; denn ihm wurde seine Person angesehen wegen seiner Söhne, die Gott seinetwegen aus der Sintflut gerettet hat. Denn sein Herz war gerecht auf allen seinen Wegen, wie ihm darüber geboten war, und er hat nichts übertreten, was ihm angeordnet war. 20 Und Gott sagte, er werde alles, was auf dem Festland ist, Vertilgen vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels und bis zu dem, was lebt auf Erden.
Der Bau der Arche. Die Sintflut 21 Und er gebot dem Noah, er solle sich einen Kasten machen, damit er ihn aus dem Wasser der Sintflut rette. 22Und Noah machte sich einen Kasten ganz so, wie er ihm geboten, im 26. Jubiläum der Jahre in der 5. Jahrwoche in ihrem 5. Jahre. 23 Und er ging hinein in ihrem 6. Jahr im 2. Monat am Neumonde des 2. Monats bis zum 16., es gingen hinein er und alles, was wir ihm in den Kasten hineinbrachten, undGott schloß ihn von draußen am 27. Abends. 24 Und Gott öffnete die sieben Schleusen des Himmels und die Öffnungen der Quellen der großen Tiefe, in sieben Öffnungen an der Zahl. 25 Und die Schleusen begannen Wasser vom Himmel herabströmen zu lassen 40 Tage und 40 Nächte, und auch die Quellen der Tiefe ließen Wasser heraufsteigen, bis die ganze Welt von Wasser voll geworden war. 26 Und das Wasser stieg auf der Erde; fünfzehn Ellen erhoben sich die Wasser über alle hohen Berge, und der Kasten hob sich von der Erde und fuhr dahin auf der Oberfläche der Wasser. 27 Und die Wasser standen auf der Oberfläche der Erde fünf Monate, 150 Tage. 28 Und der Kasten fuhr dahin und hielt an auf dem Gipfel des Lubar, eines von den Bergen des Ararat. 29 Und im 4. Monat schlossen sich die Quellen dergroßen Tiefe, und die Schleusen des Himmels taten sich zu, und am Neumond des 7. Monats wurden alle Öffnungen der Tiefen der Erde aufgemacht, und die Gewässer fingen an, in die Tiefe drunten hinabzusteigen. 30 Und am Neumond des 10. Monats erschienen die Gipfel der Berge, und am Neumond des 1. Monats erschien die Erde. 31 Und die Wasser verschwanden von der Erde in der 5. Jahrwoche in ihrem 7. Jahr, und am 16. Tag im 2. Monat war die Erde trocken. 32 Und an seinem 27. Tag öffnete er den Kasten und schickte die Tiere und das Vieh und die Vögel, und was sich regt, aus ihm hinaus. |
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