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Auf ein menschliches Skelett stießen Bauarbeiter bei Renovierungsarbeiten an einem Laden in der Speichersdörfer Straße in Königsberg. Den grausigen Fund machten sie in einem Nebengebäude unter dem Fußboden. Die Kleidung an der skelettierten Männerleiche war noch gut erhalten, und in der Hosentasche fand sich der Paß mit dem Namen des Toten, Wladimir Akimow. Die Polizei ging sofort von einem Verbrechen aus und begann zu ermitteln. Schon bald fokussierten sich die Ermittlungen auf Alexander Akimow, den Sohn des Toten. Dieser hatte nämlich in der Bierkneipe gearbeitet, die sich vor ein paar Jahren in dem jetzt als Laden genutzten Gebäude befunden hatte. Obwohl der Sohn schon längere Zeit obdachlos war, konnte die Polizei ihn in der bei Obdachlosen beliebten Siedlung Alexander Kosmodemjanskogo ausfindig machen. Aufgrund der unwiderlegbaren Beweise leugnete der Verdächtige nicht und gestand die Tat. Der Vatermörder gab zu Protokoll, daß er 1997 nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, wo er wegen Diebstahl
s eingesessen hatte, mit der Tatsache konfrontiert worden sei, daß er nirgendwo habe wohnen können, weil sein Vater die Familienwohnung für 20.000 US-Dollar verkauft habe. Als sein Vater ihn auf seiner Arbeitsstelle aufgesucht habe, sei es zum Streit gekommen, bei dem er seinen Vater zu Boden geschlagen und ihn mit Fußtritten getötet habe. Danach habe er die Leiche im Wärterhäuschen vergraben. Nach seinem Geständnis wurde der Mann sofort verhaftet.

 

Allenstein will einen interaktiven Stadtplan mit den größten touristischen Attraktionen der Stadt wie Schloß, Hohes Tor, Altes Rathaus, mittelalterliche Stadtmauer und Kathedrale ins Internet stellen. Der Plan soll über die Internetseite der Stadtverwaltung zu erreichen sein werden. Der Interessierte würde sich dann am Computer informieren können, inwieweit es noch freie Hotelbetten gibt, welche Restaurants am beliebtesten sind, mit welchem öffentlichen Omnibus man von der einen zur anderen Seite der Stadt kommt. Die Einrichtung des elektronischen Internetstadtplanes würde 30.000 Zloty, umgerechnet knapp 7.000 Euro kosten. Diese Ausgabe müssen die Stadtverordneten noch beschließen, denn der Posten ist im Jahresetat nicht vorgesehen.

 

Seit diesem Monat gelten neue Regelungen an der Grenze zwischen dem mittleren und dem südlichen Ostdeutschland. Für Personenkraftwagen, die das Königsberger Gebiet verlassen wollen, stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung, einer für russische und einer für Pkws aus anderen Staaten. In der Regel können die Fahrer in ihren Wagen sitzen bleiben und brauchen nicht mehr das Abfertigungsbüro aufzusuchen. Die russischen Grenzbeamten kontrollieren die Dokumente am Auto und nur in Ausnahmefällen werden sie die Insassen bitten auszusteigen. Die Abfertigung der Lastkraftwagen hat sich hingegen nicht geändert. Die Lkws werden nicht nach Nationalität getrennt. Ihnen steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

 

Eine Delegation der Vereinten Nationen hat das südliche Ostdeutschland besucht, um sich ein Bild von der dortigen wirtschaftlichen Situation zu machen. Sie lobte die Verbesserung der Situation gegenüber früher, mahnte jedoch zu einer investorenfreundlicheren Haltung der Kommunalpolitiker. Den Verantwortlichen Allensteins empfahl sie eine Konzentration der Kräfte auf die Entwicklung des Tourismus, der Lebensmittel verarbeitenden Industrie und der Möbelindustrie.

 
     
     
 
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