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Gelbsucht in Schulen

 
     
 
Epidemiologen haben in der vergangenen Woche neun Fälle von Hepatitis-Erkrankungen in Königsberger Schulen registriert. Wie die leitende Hygieneärztin für Königsberg, Swetlana Sboewa, mitteilte, bestehe jedoch kein Grund zur Panik. Dennoch sei es notwendig, regelmäßig Prophylaxearbeit mit Kindern durchzuführen, denn Hepatitis "A" werde ausschließlich über alltägliche Kontakte übertragen. Deshalb könne man sich vor ihr schützen, wenn man elementare Hygiene- regeln berücksichtige.

Da die Epidemiologen einen möglichen Ausbruch des Erregers in diesem Jahr vorausgesehen hatten, konnten sie schon im September Maßnahmen zur Bekämpfung der schweren Infektion ergreifen. In Schulen wurden Trinkwasserbehälter aufgestellt. Zusätzlich wurden Desinfektionsmittel für die Säuberung öffentlich genutzter Plätze verteilt. Die Stadt stellte zwei Millionen Rubel für Hepatitis-Impfungen bereit.

Nach den Worten Swetlana Sboewas sind vier Fünftel der Patient
en, die sich in diesem Jahr mit der "Krankheit der schmutzigen Hände" angesteckt haben, nicht Kinder, sondern Erwachsene. Von den Fällen, bei denen die Diagnose "Hepatitis" lautete, waren sieben Studenten. Die Überprüfung ergab, daß in einem Wohnheim der Königsberger Universität unhygienische Zustän- de herrschten. Die Mängel sol- len inzwischen beseitigt worden sein.
 
     
     
 
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