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Kababisch

 
     
 
Die Kababisch mit rund 80 000 Angehörigen sind ein Nomadenstamm, der in den sudanesischen Provinzen Dafur und Kordofan mit seinen Viehherden einem jahreszeitlich festgelegten Wanderzyklus folgt. Gezüchtet werden Kamele, Rinder, Schafe und Ziegen. Die Kababisch sind ein Mischvolk aus berberischen, nubischen, negriden und arabischen Merkmalen. Mit der Annahme des Islam übernahmen die Kababisch auch die arabische Sprache. Früher erzielte das Wandervolk hohe Einnahmen aus dem Verkauf von Gummiarabikum, da jene Akazienarten in ihrem Gebiet wachsen, aus denen dieses Harz gewonnen wird. Von den Karawanen, die vom Südsudan Waren nach Ägypten bringen, erheben die Kababisch auch heute noch Wegezoll, wenn sie ihre Siedlungsgebiete passieren.
 
     
     
 
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