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Quiche

 
     
 
Das größte Indianervolk im zentralen Hochland von Guatemala ist das Volk der Quiche, dessen Sprache zum Quichoiden-Zweig der Maya-Sprachfamilie gehört. Noch vor dem 11. Jahrhundert bildete sich dieses Volk im oberen Usumacinta-Tal durch Vermischung von Maya-Gruppen mit einer mexikanischtoltekischen Oberschicht. Dann drangen die Quiche ins zentrale Guatemala vor und besetzten Wohngebiete vom Atitlan-See bis zum Pazifik. Beim Zusammenstoß mit den Spaniern 1524 stellten sich die Quiche mit einem mächtigen Aufgebot den Truppen des Conquistadors Pedro de Alvarado entgegen und unterlagen. Die Quiche sind Meister der Webkunst, ihre Ernährung besteht vornehmlich aus Mais, Bohnen und Kürbissen. Man schätzt ihre Zahl heute auf über eine halbe Million. Verwandt sind sie mit den Cakchiquel, den Tzutuhil, den Mam, den Kekchi, Pokonchi und den Pokomam, die alle zusammen den Quichoiden-Zweig der MayaSprachfamilie bilden.
 
     
     
 
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