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Schlüters Reiterstandbild

 
     
 
Es war um 1700 das erste monumentale Reiterstandbild im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, geschaffen von Andreas Schlüter (1659-1714), Baumeister und Bildhauer aus Danzig. Es zeigt den Großen Kurfürsten und war ursprünglich auf der Langen Brücke plaziert, ausgerichtet auf den Schloßplatz und die Spreefront des Schlosses. Nach der (sinnlosen) Zerstörung des Schlosses 1950 und somit auch des architektonischen
Bezugs fand das Standbild zwei Jahre später einen würdigen Platz im Ehrenhof des Schlosses Charlottenburg.

Der Geschichte dieses bedeutenden Werks deutschen Barocks geht Bernd Nicolai in einer Veröffentlichung der Reihe "Der Kunstbrief" nach (Andreas Schlüter. Das Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten. 28 Seiten mit 10 Abb., und 4 Farbtafeln, Klappbroschur, 9,95 Euro). Nicolai zeigt die Bedeutung dieses Denkmals als Teil eines staatspolitischen Repräsentationsprogramms auf, das, wie auch andere Bauten nach der Königskrönung 1701, nach römischen Vorbildern geschaffen wurde, "um sich so gleichberechtigt ins Konzert der absolutistischen Großmächte einzureihen". Man

Großer Kurfürst: Das monumentale Reiterstandbild von Andreas Schlüter fand einen würdigen Platz im Ehrenhof des Schlosses Charlottenburg
 
     
     
 
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