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So funktioniert der Trick der Fahnder

 
     
 
Handy-Catcher nutzen eine technische Regelung aus, durch die eigentlich der reibungslose Telefonverkehr in den Mobilfunknetzen (GSM) gewährleistet werden soll.

Jedes moderne Handy besitzt eine unveränderbare Geräte-Kennummer (IMEI) und eine weitere Kennung auf der SIM-Telefonkarte, IMSI genannt. Diese Nummern sichern die eindeutige Identifikation des Telefons beim Betrieb am GSM-Netz, zum Beispiel zur Gebührenabrechnung
.

Das GSM-Netz besteht aus einer Kette von Sendern, die landesweit sogenannte Funkzellen für den Handy-Empfang aufbauen. Die Mobiltelefone suchen ständig nach dem stärksten Sender, um eine möglichst gute Empfangsqualität zu halten. Findet das Handy einen stärkeren Sender als den bisher genutzten, so „bucht es um“ und meldet sich zur Identifikation mit den IMEI- und IMSI-Nummern an – ohne daß der Besitzer es wahrnehmen kann.

Der 50000 Euro teure Handy-Catcher simuliert nun einen besonders starken Mobilfunksender und „zwingt“ alle Handys in seiner Reichweite, sich zu ihm umzumelden.

Über die beiden Kennungen IMSI und IMEI kann das Mobiltelefon geortet, sein regulärer Besitzer festgestellt und die Spur des Handy-Trägers verfolgt werden. Dazu muß sich das Gerät nur im Bereitschaftsbetrieb befinden.

Geschützt vor der Handy-Ortung sind nur stromlos geschaltete Mobilfunkgeräte – oder die neuen und teuren UMTS-Handys. Die UMTS-Geräte fallen auf den Catcher-Trick nicht herein, weil sich bei diesem System nicht nur das Handy gegenüber dem Funknetz identifizieren muß, sondern auch das Telefonnetz gegenüber dem jeweiligen Mobiltelefon. Vs
 
     
     
 
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