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Boom in Osteuropa

 
     
 
Korruptions-Rangliste

Berlin - Mehrere ostmitteleuropäische Staaten schnitten laut Korruptionsbericht 2003 der Organisation "Transparency International" viel schlechter als im Vorjahr ab. Insbesondere gilt dies für Polen, das in der Untersuchung von 133 nationalen Verwaltungen hinter allen EU-Mitgliedern sowie den anderen Beitrittsstaaten rangiert. Die beste Bewertung bekam Finnland; Deutschland landete auf Platz 16. In Ostmitteleuropa sind Slowenien, Estland und Ungarn am wenigsten von Korruption betroffen.

 

Schlechtes Geschäft

Warschau - Die Zeitung Newsweek Polska beklagt die bisher ausgebliebene Teilhabe Polens am lukrativen
Wiederaufbau im Irak. In der Ausgabe vom 16. Oktober wird darauf hingewiesen, daß es trotz der bedingungslosen Unterstützung der US-Politik sowie der im September erfolgten Übernahme des Oberbefehls in einer von fünf Besatzungszonen noch keiner polnischen Firma gelungen ist, beispielsweise einen Auftrag für den Handel mit irakischem Öl zu bekommen. Das große Geschäft teilen sich laut Newsweek Polska vor allem die USA, Großbritannien, aber auch gegen die Intervention eingestellte Länder wie Rußland.

 

Opfer zweiter Klasse

Berlin - Der Verwaltungsrat des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds lehnte Mitte Oktober eine "humanitäre Geste" für besonders schwer geschädigte sudetendeutsche Vertreibungsopfer ab. Einen entsprechenden Antrag in Höhe von 4,5 Millionen Euro hatten die sudetendeutschen Sozialwerke in der Bundesrepublik gestellt. Das Verwaltungsratsmitglied Miroslav Kunstát sagte zur Begründung: "Wenn die Politik einem solchen Projekt mehr Freiraum geben würde, dann hätte der Tschechisch-Deutsche Zukunftsfonds selbstverständlich ein solches Projekt auch realisieren können."

 

Gegner der Versöhnung

Prag - Der bisherige Vorsitzende eines tschechischen Verbandes von NS-Häftlingen, Oldrich Stransky, wurde wegen eines "allzu höflichen" Briefes an die Sudetendeutsche Freundeskreis abgewählt. Wie Radio Prag am 22. Oktober berichtete, hatte der Auschwitz-Überlebende Stransky den deutschen Vertriebenenvertretern im März geschrieben, daß das am 25. März eröffnete "Sudetendeutsche Kontaktbüro" in Prag der gegenseitigen Annäherung dienen werde.
 
     
     
 
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