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Die Jusos hetzen gegen Erzbischof Dyba

 
     
 
Als völlig unakzeptabel und schwere Beleidigung gegen den verstorbenen Erzbischof Dr. Dr. Johannes Dyba bezeichnete Martin Hohmann, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Fulda, die jüngsten Attacken auf der Webseite der Fuldaer Jusos. Wörtlich heißt es dort: "Glaubte man nach dem überraschenden Tod Erzbischof Johannes Dybas an ein Ende brauner Schlagzeilen aus Fulda ..." Weiter liest man über die Schülerunion Fulda, diese Gruppe entwickele sich "zu einer ,würdigen‘ Vertretung der rechten Hetzer aus Fulda – von Dr. Alfred Dregger
über Erzbischof Dyba hin zu Martin Hohmann". Am Schluß heißt es auf der Internetseite des SPD-Nachwuchses, es gelte, "die braune Saat unschädlich zu machen"!

Durch die verbalen Ausfälle der Jusos werde der innere Frieden der Region gestört, weil das Ansehen des von vielen Menschen hoch verehrten Erzbischofs schwerstens herabgesetzt werde, beklagte Martin Hohmann. Diese Ausfälle seien ein Ausdruck "schlimmer geistiger Verwirrung". Entweder stehe böse Absicht dahinter, oder die jungen Leute hätten im Wissen über Erzbischof Dyba und im Geschichtswissen deutliche Lücken.

Der konservative Abgeordnete weiter: "Erzbischof Dyba hat immer ganz entschieden die religions- und kirchenfeindliche NS-Diktatur verurteilt." Darüber hinaus hätten die Katholiken im Fuldaer Land bei allen Wahlen zu Anfang der 30er Jahre der Hitlerpartei deutliche Abfuhren erteilt. Wäre 1932 überall so gewählt worden wie von der überwiegend katholischen Wählerschaft im Raum Fulda, wäre Hitler in Deutschland nie an die Macht gekommen. Daher gehe der Vorwurf "brauner" Ideologie auch historisch fehl.

Hier zeigten sich auch die üblen Folgen der undifferenzierten SPD-Kampagne "gegen Rechts". Durch sie ermuntert, hätten die Fuldaer Jusos in ihrem fehlgeleiteten Eifer offensichtlich nicht erkannt, daß sie in Dr. Dregger ebenfalls einen ausgewiesenen Gegner der Hitler-Diktatur und Demokraten der ersten Stunde mit dem üblen Vorwurf der Nähe zur NS-Ideologie belegten.

Hohmann empfiehlt dringend eine Entschuldigung für diesen bösen Ausrutscher und fordert die sofortige Herausnahme der beleidigenden Texte aus dem Internet. Darüber hinaus bittet der Parlamentarier die Vertreter der Fuldaer SPD, insbesondere deren Unterbezirksvorsitzenden Mihm, auf die Fuldaer Jusos einzuwirken, um der Wiederholungsgefahr vorzubeugen und jeglichen Verdacht einer Billigung durch die Fuldaer SPD auszuräumen.

 
     
     
 
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