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Schuhwerk

 
     
 
Männer wie Frauen trugen dieselben Schuhmodelle; die Schuhe der Frauen waren lediglich raffinierter und eleganter. Der meistgetragene Schuh war der calceus, ein dicksohliger Halbstiefel, der durch Schnallen geschlossen wurde. Davon gab es zwei Arten: Der eine aus rotem Leder (calceus mulleus, patricius), der mit einer sichelförmigen Platte (lunula) geschmückt war und von den Kurulen getragen wurde; der andere war aus schwarzem Leder und schmucklos. Den Sklaven kam es nicht zu, den calceus zu tragen.

Abends trug man aus einer einfachen Sohle bestehende und mit einem Riemen zu befestigende Sandalen (solea). War man eingeladen, so schickte essich, daß ein Sklave die Sandalen trug, die man anzog, wenn man bei seinem Gastgeber angelangt war. Des weiteren gab es noch Schuhwerk für spezielle Zwecke: Pantoffeln (socci), Stiefel (perones) und Holzschuhe (sculponae) fürs Feld, caligae als Militärschuhe, Kothurne (cothurni) mit sehr hoher Sohle für die Tragödienschauspieler sowie die crepidae, griechische Sandalen für die Komödienschauspieler, die aber ebenso auch socci trugen.
 
     
     
 
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