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Trajan

 
     
 
Der in Spanien geborene und einer Familie des Senatorenstandes entstammende M. Ulpius Trajanus (53-117 n. Chr.) erklomm regulär die verschiedenen Sprossen des cursus honorum und wurde im Jahre 91 Konsul . Als Nerva 96 auf den Kaiserthron kam, adoptierte er Trajan, der ihm dann 98 nachfolgte. Während seiner Regierungszeit kämpfte Trajan 101 bis 107 gegen die Daker und 113 bis 117 gegen die Parther. Seine fortwährende Sorge bezog sich auf die Sicherung der Reichsgrenzen. In Folge seiner Siege vergrößerte sich das Reich um die Provinzen Dakien, Arabien, Mesopotamien, Assyrien, Armenien und erreichte seine größte Ausclehnung. Stets mit der Leitung seiner Kriegszüge beschäftigt, weilte Trajan immer nur kurz in Rom, erwies sich aber dennoch als ein begnadeter Verwalter, der sich insbesondere um die Förderung der Landwirtschaft und des Handels in den Provinzen verdient machte. Man verdankt ihm zahlreiche Bauwerke, z. B. das nach ihm benannte Forum und Häfen in Ostia und Ancona. Als liberaler, gebildeter und die republikanischen Traditionen achtender Kaiser verlieh man ihm im Jahre 114 den Titel Optimus (Bester).
 
     
     
 
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