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Arbeitsflüchtlinge

 
     
 
Da Bürger der "alten EU" keinen Zuzugsbeschränkungen unterliegen, ist die Zahl der deutschen Gastarbeiter in Österreich rasant gestiegen.

Bei einer Wohnbevölkerung von 8,1 Millionen beträgt der Ausländeranteil derzeit knapp zehn Prozent. Mehr als ein Viertel der Ausländer sind EU-Bürger. Von den 3,3 Millionen unselbständig Erwerbstätigen sind 400000 Ausländer. Davon wieder stammen rund 160000 aus Ex-Jugoslawien und 55000 aus der Türkei
- beide Zahlen sind allerdings nur aufgrund vermehrter Einbürgerungen statistisch konstant geblieben -, während sich die Zahl der Deutschen im gleichen Zeitraum verdoppelt hat und nunmehr ebenfalls bei 55000 liegt. Deutsche bewerben sich allerdings nur selten um einen österreichischen Paß. Auch in der Wohnbevölkerung liegen Deutsche mit 105000 jetzt nur noch knapp hinter den Türken - wenn man illegal anwesende Familienangehörige nicht mitzählt.

Deutsche Gastarbeiter kommen zwar weiterhin vorwiegend aus den neuen Bundesländern, zunehmend aber auch aus dem benachbarten Bayern. Beschäftigt sind sie nicht nur im Fremdenverkehr und in anderen Dienstleistungsberufen, sondern auch als Facharbeiter und in technischen Berufen. Universitätsprofessoren zählen nicht als Gastarbeiter, denn sie erhalten automatisch die österreichische Staatbürgerschaft. Die Arbeitslosigkeit in Österreich liegt derzeit bei 4,9 Prozent. RGK
 
     
     
 
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