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Studenteninitiative

Engagiert bemüht sich der Philosophie- und Geschichtsstudent Szymon Drej von der Universität in Allenstein um die Wiederherstellung des kleinen Hindenburg-Ehrenmals nahe dem rund zehn Kilometer von Ortelsburg entfernten Davidshof. Der Generalfeldmarschall
hatte die Gegend nach der erfolgreichen Winterschlacht in Masuren vom Februar 1915 besucht. Dieses war von der für die Befreiung von der russischen Besatzung dankbaren Bevölkerung zum Anlaß genommen worden, zur Erinnerung an den Feldherren einen Gedenkstein zu errichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Stein von den siegreichen Russen entfernt worden. Szymon Drejs Verdienst ist es, den Stein gesucht und nur wenige Meter vom ursprünglichen Standort entfernt auch gefunden zu haben. Zusammen mit seinem Vater zog er den rund zwei Tonnen schweren Granitstein aus dem Sumpf. Nun steht er wieder an seinem alten Standort, von dem noch das Fundamant zu erkennen war. Für die vollständige Rekonstruktion fehlt jetzt noch die seinerzeit an dem Stein befindliche Tafel. Sollte sie sich ausfindig machen lassen, will der Student das Original oder eine Kopie zur Vervollständigung der Rekonstruktion am Hindenburg-Stein befestigen.

 

EU-Geld für Litauer

Die Europäische Union hat Litauen 13 Millionen Euro für ihre Grenzeinrichtungen zum Königsberger Gebiet und für die Ausgabe verbilligter Transitdokumente an die Exklavenbewohner zur Verfügung gestellt. Das berichtet die russische Nachrichten-agentur Itar-Tass. Nach Angaben der litauischen Finanzministerin Dalia Grybauskaite soll gemäß der von ihrem Land und der Union unterzeichneten Vereinbarung das Geld bereits vor dem litauischen EU-Beitritt fließen. Für die ersten drei Jahre nach dem Beitritt sei der Transfer weiterer 60,5 Millionen Euro für die Realisierung des in Brüssel geschlossenen Transitkompromisses bereits von der EU in Aussicht gestellt worden. Die Mittel stünden jedoch nicht zur freien Verfügung, sondern seien an den Kauf von Überwachungskameras und anderer moderner Technik für den Grenzschutz gebunden.

 

EU-Geld für Russen

Wladimir Nikitin, Sprecher der Königsberger Gebietsduma, erklärte gegenüber der Presse, daß die Europäische Union 25 Millionen Euro in die Entwicklung der Wirtschaft der Exklave investieren wolle. Der Vertreter der Europäischen Kommission in Rußland, Richard Rait, habe ihm gegenüber erklärt, daß schon bald über die Gründung eines Sozialfonds entschieden werde, der den sozialen und wirtschaftlichen Standard im nördlichen Ostdeutschland anheben soll.

 

Unfall bei Trunz

Zwei Menschenleben kostete ein Unfall in der Nähe von Trunz. Laut Auskunft der Polizei kam es zu dem Unglück, als sich bei einem auf der Hauptverbindungsstrecke zwischen Königsberg und Elbing fahrenden Autokran der Ausleger löste und sich in einen auf der Gegenfahrbahn aus Königsberg kommenden Autobus bohrte. Von den 15 Insassen des Busses sollen ein Mann und eine Frau sofort tot gewesen sein. Zehn Personen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus der Woiwodschaft und in das Stadtkrankenhaus Elbing eingeliefert. Die Straße mußte für die Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.
 
     
     
 
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