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Putin ist ein kluger, begabter Mann. Doch um Rußland in solch schwieriger Zeit zu führen, braucht man Erfahrung, vor allem in der Wirtschaft. Die ist bei Putin sehr begrenzt. Er hat lediglich eine Stadt mitregiert, eine Region, mehr nicht. Ich habe ihn kennengelernt, als er mich bei einem Besuch in St. Petersburg betreute, schon nach meinem Rücktritt. Wenn er sich nur als Puppe in den Händen der uns bekannten gewieften Puppenspieler erwiese, dann steht es schlecht um Rußland.

Michail Gorbatschow

Ehemaliger Sowjetisch
er Präsident

"Spiegel" 02/00

*

Die Perestroika – das waren Jahre unbedachter Versuche gewesen, schnell alles umzubauen und zu beschleunigen. Wladimir Putin

Amtierender Russischer Präsident

"Itar-Tass"

*

Mehr als fünfzig Jahre danach muß es möglich sein, daß die nachgeborenen Generationen im wissenschaftlichen Disput nüchtern und sachlich auch unkonventionelle Fragen aufwerfen. Junge Wissenschaftler müssen heiße Eisen aufgreifen dürfen. Und die emotionalen, unsachlichen Reaktionen darauf sind nicht neu. Kein Zeitgeschichtsforscher, der sich mit der Epoche des Dritten Reiches beschäftigt, ist vor solchen Angriffen gefeit. Wir haben in Deutschland im Umgang mit der NS-Geschichte eine traumatisierte Öffentlichkeit, die nicht mit der gebotenen Sachlichkeit, Nüchternheit, Offenheit und Unverkrampftheit unkonventionelle Thesen behandeln kann. Aber wenn man immer auf eingetretenen Pfaden wandelt, kommt man wissenschaftlich nicht voran.

Uwe Backes

Stellv. Direktor am Dresdener

Hannah-Arendt-Institut

für Totalitarismusforschung

Interview in den

"Dresdener Neuesten Nachrichten"

*

Ich selbst habe mir in der Sache der Parteispende nichts vorzuwerfen, ich habe korrekt gehandelt. Wer politisch engagiert ist wie ich, der will gestalten. Da wir jetzt gerade in der Opposition sind, gibt es eigentlich keine schönere Gestaltungsaufgabe als die des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der gemeinsamen Bundestagsfraktion. Ich habe mich ja darum beworben. Da ist nicht immer nur jeden Tag Freude dabei, das ist ja auch nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber die Freude an der politischen Gestaltungsaufgabe überwiegt auch in schwierigen Zeiten.

Wolfgang Schäuble

CDU-Parteivorsitzender

Interview im "Rheinischen Merkur"

*

Nach einem deutschen Sieg im Ersten Weltkrieg hätte Adolf Hitler sein Leben als mittelmäßiger Postkartenmaler oder bescheidener alter Soldat in einem von Deutschland beherrschten Mitteleuropa beendet, über das es in seinen Augen wenig Grund zu Beschwerden gegeben hätte. Lenin hätte sein Wirken in Zürich fortsetzen und ewig darauf warten können, daß der Kapitalismus zusammenbräche – und wäre enttäuscht geblieben. Es war auf den Krieg zurückzuführen, daß diese beiden Männer imstande waren, ihren Aufstieg zu vollziehen, um barbarische Tyranneien zu erschaffen, die noch mehr Massenmorde verübten.

Niall Ferguson

Britischer Historiker

Auszug aus "Der falsche Krieg"

 
     
     
 
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