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Der Lettow-Vorbeck der Südsee

 
     
 
Able Seaman William John Lane wußte eigentlich nicht genau, wohin er unterwegs war. Als englischer Strafgefangener hatte er zwei Jahre lang in Australien Zwangsarbeit in Ketten abgeleistet. Nun war ein Krieg in Europa ausgebrochen, und Australien als ehemalige Kronkolonie war an der Seite Englands gegen die Mittelmächte an diesem Krieg beteiligt.

Er hatte nicht die Seekrankheit bekommen wie seine Kameraden. Der Kreuzer, auf dem sie eingeschifft hatten, die "Sydney", rollte schwer in der Dünung vor Rabaul bei Neuguinea im Südpazifik.

Es war der 11. September 1914. William John Lane war nun Freiwilliger
bei den Australischen Hilfstruppen Englands - eine verlockende Möglichkeit, seine Strafzeit zu verkürzen. Die "Sydney" war Teil der Flotte, welche gegen die deutschen Schutzgebiete in der Südsee aufgeboten wurde. Sie bestand aus dem Schlachtschiff "Australia", den Kreuzern "Encounter" und "Sydney", drei Zerstörern, den einzigen zwei U-Booten, die Australien besaß, dem Truppenschiff "Berrina", dem Hospitalschiff "Grantala" sowie mehreren Versorgungsschiffen. Auch ein französischer Kreuzer, die "Montcalm", traf am 15. September 1914 ein. Das Expeditionskorps umfaßte insgesamt über 6000 Soldaten. Die Unternehmung galt den deutschen Südseebesitzungen.

Schon 1885 hatte das Bismarck-Archipel einen kaiserlichen Schutzbrief erhalten, und im Jahre 1899 hatte die Reichsregierung die von der nach preußischem Landrecht gegründeten "Neuguinea-Kompagnie" erworbenen Gebiete übernommen. Das Schutzgebiet umfaßte unter anderem das Kaiser-Wilhelm-Land auf Neuguinea, die Karolinen, einige Salomoninseln, die Mariannen, Neupommern, Neumecklenburg und die Marshallinseln.

Nachdem am 13. August 1914 der geschäftsführende Gouverneur der deutschen Schutztruppe, Eduard Haber, aufgrund der Nachricht vom Ausbruch des Krieges eine Dienstreise vorzeitig beendet und die feindlichen Schiffslinien auf abenteuerliche Art und Weise durchbrochen hatte, wurde auf deutscher Seite die Verteidigung organisiert. Allerdings konnten nicht einmal 300 Mann zur Abwehr aufgebracht werden. Es waren gerade mal 50 Europäer und ungefähr 240 Melanesier, die zum Kampf bereit standen - ein aussichtsloses Unterfangen. Zu der zahlenmäßig hoffnungslosen Unterlegenheit kam der Umstand, daß die weißen Siedler im Waffengebrauch und in der Durchführung militärischer Unternehmungen nicht geübt waren. Nur die wenigen Reserveoffiziere und die von ihnen ausgebildeten melanesischen Polizeitruppen gaben der deutschen Führung Anlaß zur Hoffnung.

Auch William John Lane hatte seine Hoffnungen. Er war nur einer von vielen entlassenen Strafgefangenen, welche die Gelegenheit wahrgenommen hatten, australische Staatsbürger zu werden, für das neue Vaterland in den Krieg zu ziehen, und die nun auf Beute hofften. Selbst der Kommandeur der australischen Militärpolizei war wegen Diebstahls vorbestraft. Der spätere australische Militäradministrator Colonel Holmes stahl die wertvollen Aufzeichnungen des "Lettow-Vorbecks der Südsee", des Forschers Hauptmann Hermann Detzner über seine ersten Expeditionen ins Landesinnere aus dessen Haus.

Bald wurde es für Lane und seine Kameraden offensichtlich, daß es darum ging, die Funkstation und das Anwesen der deutschen Administration zu erobern.

Trotz der zahlenmäßig so ungleichen Verhältnisse stießen die Australier auf unerwarteten Widerstand. Den deutschen Verteidigern und ihren melanesischen Polizeitruppen gelang es, ihre Gegner in zähe Buschkämpfe auf der Länge von sieben Kilometern zu verwickeln. Eine Kugel, abgefeuert von einem Polizisten der Schutztruppe, traf Lane unerwartet und beendete sein nicht gerade rühmliches Leben.

Im Mittelpunkt eines Berichtes über die Ereignisse in diesem Gefecht steht ein Schützengraben, in dem sich ein Leutnant der Reserve, fünf weitere Deutsche und 40 Melanesier über fünf Stunden lang gegen 400 Angehörige der australischen Hilfstruppen hatten halten können. Die gefangenen melanesischen Verteidiger wurden von den australischen Soldaten nach dem Kampf mit dem Bajonett durchbohrt und unversorgt liegengelassen, so daß sie schon Maden in den Wunden hatten, als man sie endlich in ein Eingeborenenhospital bringen konnte.

"Auf unserer Seite waren 20 Polizeisoldaten tot. Dieser große Verlust erklärt sich daraus, daß noch auf die Polizeisoldaten geschossen wurde, als die Übergabe der Station schon längst vollzogen und sämtliche Weiße bereits gefangengenommen worden waren." So berichtet der Marinereservist Karl Gesemann in seinen Erinnerungen "Erlebnisse seit Ausbruch des Krieges in Deutsch-Neuguinea".

Militärisch bedeutend waren diese kleinen Erfolge aber nicht. Schon am 17. September 1914 kapitulierte zwar der deutsche Gouverneur - nicht aber Hauptmann Hermann Detzner. In seinem Buch "Vier Jahre unter Kannibalen" berichtet er über die ersten Maßnahmen der australischen Eindringlinge: "Erlaubnis an die Farbigen, das Stationslager und den Missionsladen auszuplündern; freigiebige Bezahlung mit Geld für jede Auskunft über uns und unser Eigentum; Verteilung der wertvolleren Privatsachen des Stationsleiters, seiner Hausgeräte als ,Souvenir unter die Marineoffiziere; eifriges Suchen und Forschen nach der vermeintlich vergrabenen Stations- und Postkasse."

Tatsächlich war die Kasse vergraben worden. Dieser Umstand führte später zur Ausgabe von Notgeld durch die australischen Besatzer. Aus Ermangelung an Druckerschwärze wurden diese Scheine über fünf, zehn und zwanzig Mark mit Schuhwichse auf alle verfügbaren Papiere, sogar auf Packpapier und die unbedruckten Seiten von Bier- und Weinflaschenetiketten gedruckt. Später wurde dieses Provisorium durch ein weiteres ersetzt, bis die Mark dann am 30. Juni 1916 durch das Britische Pfund abgelöst wurde. Deutsche Münzen, die Guinea-Mark, wurden sogar bis zum 31. Juli 1919 als Zahlungsmittel akzeptiert. Gerüchte über das Verschwinden der besagten Kasse kursierten derweil im ganzen Schutzgebiet. Der Ort, an dem sie vergraben war, wurde von einem Engländer verraten: dem Missionsleiter Reverend William Henry Cox. Er hatte sich während der deutschen Zeit als besonders vertrauenswürdig dargestellt, leistete nach Kriegsausbruch einen Neutralitätseid und blieb daher unbehelligt. Nach dem Eintreffen der Australier aber verriet er militärische Geheimnisse. Ohne Einzelheiten zu wissen, fanden sich erboste deutsche Farmer im angetrunkenen Zustand zusammen und verprügelten Cox eines Abends. Bis auf einen "Missetäter" wurden alle Beteiligten von der Besatzungsbehörde gefaßt und zur Prügelstrafe verurteilt. Trotz einer Eingabe, unterzeichnet von allen deutschen Bewohnern des Schutzgebietes, an den australischen Militäradministrator Colonel Holmes wurde die Vollstreckung der Strafe angeordnet. Die Eingabe lautete: "Die unterzeichneten Deutschen bitten dringend von der beabsichtigten Strafe, die das Ansehen der Weißen aufs schwerste gefährdet und von der das Schlimmste zu befürchten ist, abzusehen. Wir bitten dringend, die Gefangenen vor ein ordentliches Gericht zu stellen." Dennoch wurden alle Deutschen aufgefordert, an dem Spektakel der Bestrafung teilzunehmen; die Firmen hatten alle ihre Angestellten zu schicken. Nachdem Holmes auf dem Vollstreckungsplatz die Strafe verkündet hatte, durften die anwesenden Deutschen den Ort verlassen. Die fünf Deutschen, darunter der Bezirksarzt Dr. Braunert, wurden unter Entblößung des Hinterteils mit zehn bis 30 Stockschlägen bestraft. "Diese mit großem Pomp, großer Feierlichkeit ausgeführte Vollstreckung kam mir wie eine Perversität vor, und ich hatte den Eindruck einer in ihrer Schamlosigkeit nicht zu überbietenden Schmähung und Erniedrigung der deutschen Bevölkerung ...", berichtet der zur Anwesenheit verpflichtete Deutsche Bezirksrichter Dr. Gustav Weber. In der auf die Bestrafung folgenden Haft unternahm Dr. Braunert einen Selbstmordversuch, der jedoch vereitelt wurde. Am nächsten Tag legten alle deutschen Beamten, die noch als Berater der englischen Administration tätig waren, ihr Amt nieder. Sogar der englische Konsul Jolley legte sein Amt nieder und gab dies den Deutschen besonders bekannt.

Nicht alle Deutschen wurden über die Vorkommnisse unterrichtet. Hauptmann Detzner schaffte es, sich zusammen mit dem Leiter der deutschen Mission in Morobe auf Papua, Klink, und den ihnen treu ergebenen Eingeborenen der Polizeitruppe ins Hinterland Papuas zurückzuziehen. Immer wieder suchten sie vom Hochland aus, die feindlichen Bewegungen an der Küste beobachtend, eine Möglichkeit zum Gegenschlag zu finden. Als sich endlich eine Gelegenheit bot, bestieg der Missionsleiter Klink ein in Finschhafen eingelaufenes Motorboot, um sich dem Feind zu ergeben. Die nicht unberechtigte Angst vor Repressalien der Besatzer gegen seine Familie und sein Eigentum bewegten ihn zu diesem Schritt.

Nun, völlig auf sich selbst gestellt, notierte Detzner: "Und nun huben sie an, die Tage, Wochen, Monate, Jahre der Einsamkeit, der Entbehrungen und Anstrengungen, aber auch der Freude an der Treue der Begleiter, der schönen und erhebenden Erfahrungen, daß der einmal mit einem Deutschen in enge Fühlung getretene Farbige bei ihm auch unter den schwierigsten Verhältnissen ausharrt."

Ohne die sprichwörtliche Eingeborenentreue hätte es Detzner auch kaum geschafft, dem Feind hier und da Nadelstiche beizubringen, und dennoch vier Jahre lang immer wieder der Besatzungsmacht zu entkommen. Schon wenige Tage nach der Kapitulation gingen Gerüchte über den Verbleib von Detzner und Klink durch das Schutzgebiet: "Mit aller Bestimmtheit berichteten sie, daß wir beiden Europäer mit dem gesamten Expeditionspersonal bereits längst, zunächst im Kochtopf, dann in den unersättlichen Magen der Inlandpapua verschwunden seien."

Detzner jedenfalls ging, wo er nur konnte, durch Lebenszeichen gegen dieses Gerücht vor. Eine zusätzliche Aufgabe, der er trotz der wiederholten Versuche von Engländern und Australiern, ihn durch militärische Aktionen zu fangen, und den widrigen Lebensumständen in den Tropen, immer wieder nachging. Einzelne Gefechte, Gebirgsüberquerungen und Tropenkrankheiten überstand der Hauptmann.

Nur aufgrund von Gerüchten über einen Friedensschluß und der inneren Gewißheit, daß dies nur den deutschen Sieg bedeuten könne, traf er 1918 ohne weitere Nachricht aus der Heimat mit seiner kleinen Truppe und an die Tausend weiteren Eingeborenen in Neudettelshau bei dem deutschen Missionar Keßner ein, um die Siegesbotschaft zu feiern: "Der Tag des großen Friedensfestes, das Abschiednehmen von den Inland-Papuastämmen, unter denen ich so lange gehaust und die wieder in ihre Niederlassungen zurückkehren wollten, war herangerückt."

Das Siegesfest folgte und der Stammessprecher der Eingeborenen gab der Sorge der Farbigen angesichts der Abreise der Deutschen Ausdruck: "Wir haben jetzt nur noch die eine Hoffnung, die eine Bitte zu unserem Gott, daß die Deutschen bald wiederkommen und dem Land der Farbigen die Ordnung wieder bringen, welche die Engländer über den Haufen gebracht haben." So berichtet Detzner.

Parallel zu dem hartnäckigen Vorgehen des Hauptmanns während des Krieges übernahm der australische Colonel Holmes als Administrator die besetzten deutschen Besitzungen. Alle wichtigen Posten der Militärverwaltung besetzte er mit seinen engsten Verwandten. Über seine Frau war er direkt mit der Firma "Burns, Philip & Co" verbunden. Diese in der Südsee schon lange für krumme Geschäfte bekannte Handelsgesellschaft hatte das größte Interesse an der Aufrechterhaltung des Besatzungsstatuts. Aber schon am 9. Januar 1915 wurde Holmes auf den europäischen Kriegsschauplatz abkommandiert, wo er am 2. Juli 1917 in Flandern fiel.

Sein Nachfolger, Colonel Samuel Pethebridge, praktizierte eine liberale Politik gegenüber den deutschen Pflanzern. Wohlwissend, daß die Früchte der deutschen Farmen letztendlich Australien zu Gute kommen würden, ließ er sie in Ruhe. Allerdings plante er, nach den erfolgreichen Ernten der Deutschen und den damit verbundenen Einnahmen aus den Besatzungsgebieten eine große Enteignung der Pflanzer durchzuführen. Die Machenschaften der Firma "Burns, Philip & Co" versuchte er aber vergebens zu unterbinden. Diese Firma hatte unter dem ersten Militärgouverneur Holmes bereits ein Handelsmonopol errichtet. Holmes hatte alle Waren beschlagnahmen lassen, die von der Deutschen "Neuguinea-Kompagnie" angeboten worden waren. Nun mußten alle Siedler die überteuerten Preise von "Burns, Philip & Co" bezahlen. Auch sämtliche deutschen Handelsschiffe wurden konfisziert und der suspekten Firma zur Verfügung gestellt. Es drängt sich hier der Gedanke auf, daß der frühe australische Angriff auf die deutschen Schutzgebiete in der Südsee eine rein geschäftliche Transaktion der Firma "Burns, Philip & Co" gewesen ist. Aber abgesehen von wenigen Ausnahmen wurden die Deutschen in der Südsee ansonsten fair behandelt.

Das Ergebnis fairer Behandlung der Eingeborenen durch die Deutschen durfte Hauptmann Detzner nach vier Jahren Kampf und Flucht im Hinterland von Papua im Jahre 1918 bei der vermeintlichen Siegesfeier entgegennehmen: "Im blendend weißen Hängekleid, mit der schwarzweißroten Schärpe angetan, durchschritt ein Katemädchen den Festplatz und trat vor uns Europäer hin. Nimm diese kleine Summe, Herr, und bringe sie zu dem großen Mann in Deutschland, der auch für uns Farbige sorgt, und sage ihm, daß dieses Geld unser Beitrag zu dem Denkmal für die vielen gefallenen deutschen Krieger sein soll, welche nicht nur für euch Weiße, sondern auch für uns dunkelhäutige Deutsche gestritten und gelitten haben."

Zurückgeblieben ist die einzige Form eines "Pigdin-Deutsch", einer Art Eingeborenendeutsch, das "Unserdeutsch", das die Eingeborenen auf den Südseeatollen vereinzelt bis heute sprechen.

Idylle auf Neuguinea: Auch auf dieses Südseeparadies sollte der lange Schatten des Ersten

Weltkriegs fallen.

 

Hermann Detzners Kannibalismus-Erfahrungen

Vier Jahre unter Kannibalen" - der Titel der Lebenserinnerungen des Afrikaforschers, Schriftstellers und Hauptmanns Hermann Detzner deutet es bereits an, daß europäische Maßstäbe in der Südsee nicht anzuwenden waren. In diesem Buch schildert er die unappetitlichen Eßgewohnheiten mancher Eingeborenen durchaus konkret. Nach dem Eingreifen in eine der unzähligen Fehden der Papua-Stämme beschreibt Detzner das Schlachtfeld: "Zwischen zerschlagenen Holzmulden und Topfscherben lagen Schädel und Knochen von Menschen verschiedenen Alters, von Männern, Weibern und Kindern. Eine vergessene, halb verkohlte Hand, ein Schädeldach, auf dem die abgesengten Haarwurzeln bestialisch rochen, wurden aus den Trümmern hervorgezogen - es war kein Zweifel mehr, daß vor höchstens vierundzwanzig Stunden hier eine Kannibalenmahlzeit stattgefunden hatte!"

Der Kannibalismus und die ständigen Kriegszüge der verschiedenen Eingeborenenstämme gegeneinander waren ein großes Problem in den europäischen Besitzungen der Südsee. Auch ein anderer Berichterstatter, Stefan von Kotze, schildert eine solche Begebenheit. Anläßlich einer Strafexpedition zur Behebung einer Stammesfehde schreibt er in seinen "Südsee-Erinnerungen": "Das Dorf lag auf einer etwa hundert Fuß hohen, schmalen vulkanischen Terrasse, und es schienen Vorbereitungen für ein größeres Fest getroffen zu sein. Jedenfalls fanden wir eine ganze Anzahl gebratener Schweine und was sonst der Delikatessen mehr sind; und die Männer hatten wohl nur einen kleinen Abstecher nach Kelana machen wollen, um sich einen unserer Boys als Leckerbissen zu holen."

Die kulturelle und ethnologische Verschiedenheit der einzelnen Bevölkerungsgruppen und der Glaube, durch Verzehr von Körperteilen des besiegten Gegners würde seine Kraft auf den Speisenden übertragen, zeitigten diese für Europäer und besonders für Christen höchst abstoßenden Sitten der Südsee.
 
     
     
 
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